Gewichteter Durchschnitt

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Das deutsche Notensystem (1–6)

In Deutschland werden Schulnoten auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) vergeben. Dieses System gilt für Grundschulen, weiterführende Schulen und teilweise auch für Hochschulen.

Noten können mit Plus (+) und Minus (-) differenziert werden, z.B. 2+ (1,7), 2 (2,0), 2- (2,3). In der Oberstufe werden Punkte von 0–15 verwendet.

Notentabelle: Noten, Punkte und Bewertung

NotePunkte (Oberstufe)BewertungProzent (ca.)
1,015Sehr gut96–100%
1,314Sehr gut −91–95%
1,713Gut +86–90%
2,012Gut81–85%
2,311Gut −76–80%
2,710Befriedigend +71–75%
3,09Befriedigend66–70%
3,38Befriedigend −61–65%
3,77Ausreichend +56–60%
4,05–6Ausreichend50–55%
5,02–4Mangelhaft20–49%
6,00–1Ungenügend0–19%

Abiturdurchschnitt berechnen

Der Abiturdurchschnitt (Abiturnote) wird aus den Leistungen der Qualifikationsphase (Q1–Q4) und den Abiturprüfungen berechnet. Die genaue Berechnung variiert je nach Bundesland, folgt aber diesem Grundprinzip:

Block I: Kurshalbjahre (max. 600 Punkte)

Aus den Kursnoten der Qualifikationsphase werden die besten Ergebnisse eingebracht. Typisch: 40 Halbjahresleistungen mit je 0–15 Punkten.

Block II: Abiturprüfungen (max. 300 Punkte)

Die Ergebnisse der 4–5 Abiturprüfungen (je nach Bundesland) werden vierfach gewertet: max. 4 × 15 × 5 = 300 Punkte.

Umrechnung Punkte → Note

Die Gesamtpunktzahl (max. 900) wird in eine Durchschnittsnote umgerechnet: Abiturnote = 17/3 − (Punktzahl / 180). Beispiel: 750 Punkte → 17/3 − 750/180 = 5,667 − 4,167 = 1,5.

Numerus Clausus (NC) erklärt

Der Numerus Clausus (NC) ist die Zulassungsbeschränkung für bestimmte Studiengänge an deutschen Universitäten. Er gibt den Notendurchschnitt an, bis zu dem Bewerber im letzten Semester zugelassen wurden.

Wichtig: Der NC ist kein fester Wert, sondern ändert sich jedes Semester. Er ergibt sich aus dem Verhältnis von verfügbaren Studienplätzen und der Anzahl der Bewerber.

Typische NC-Werte (Beispiele)

Tipp: Bewerben Sie sich an mehreren Universitäten, da der NC je nach Standort erheblich variieren kann.

Praxis-Tipp: Für einen gewichteten Durchschnitt tragen Sie bei „Gewichtung“ die Anzahl der Wochenstunden des Fachs ein. Hauptächer mit mehr Stunden fließen so stärker in den Durchschnitt ein. Bei einem ungewichteten Durchschnitt lassen Sie alle Gewichtungen auf 1.